Dass der Kreis Rendsburg-Eckernförde im Vergleich zu den anderen Kreisen die geringsten Verwaltungskosten hat, ist gut. In erster Linie ist dies der soliden Haushaltspolitik der letzten Jahre zu verdanken. Damit auch nach der Verwaltungs- und Kreisgebietsreform der Teil-Kreis Rendsburg-Eckernförde am besten dasteht, fordere ich den Landrat von Ancken auf, die notwendigen Reformen nicht weiter zu blockieren. Wenn es - wie die ersten überschlägigen Berechnungen von Innenminister Dr. Ralf Stegner aufzeigen - gelingen kann, bei den Verwaltungskosten der Kreise landesweit bis zu 89 Millionen Euro einzusparen, dann sollte diese Chance genutzt werden.
Die SPD Rendsburg-Eckernförde steht den Prozessen der Verwaltungsstrukturreform und der Kreisgebietsreform konstruktiv gegenüber. Am kommenden Mittwoch, den 14. März wird der SPD-Kreisvorstand hierzu eine auf dem Kreisparteitag am 03. März beschlossene Arbeitsgruppe einsetzen.
Die Diskussion zur Verwaltungsstrukturreform und zur Kreisgebietsreform darf sich nicht an den Bedürfnissen der Landräte und Kreispräsidenten orientieren, sondern an den Bedürfnissen der Menschen. Den Bürgern ist es egal, mit wie viel weiteren Bürgern sie sich einen Landrat, einen Kreistag oder eine Verwaltung teilen müssen. Sie wollen schlicht eine effektive, bürgernahe und kostengünstige Verwaltung.

