Zum Scheitern der Verhandlungen über einen vertretbaren Stellenabbau bei Sauer und Sohn erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Sönke Rix aus Eckernförde:
Ich bedauere das Scheitern der Verhandlungen über einen vertretbaren Stellenabbau bei Sauer und Sohn. Dass sich die Geschäftsleitung erneut nicht mit dem Betriebsrat auf eine Abfindungshöhe und Kündigungsliste einigen konnte, ist kein gutes Zeichen.
Die Geschäftsleitung ist wohl nicht Willens sich mit dem Betriebsrat auf eine sozial verträgliche Lösung zu einigen. Anders kann ich es nicht deuten, wenn von Seiten der Geschäftsführung nun nicht mehr Abfindungen verhandelt werden sollen.
Ich hoffe, dass man bei der Einigungsstelle eine tragfähige und soziale Entscheidung zugunsten des Standorts Eckernförde findet. Ich appellierte erneut an die Inhaber, den Eckernförder Traditionsbetrieb nicht auszuverkaufen und Teile des Betriebs nach Isny ins Allgäu zu verlagern.
Der Standort Eckernförde hat der Firma Sauer Jahrzehnte gut getan und zum Erfolg verholfen. Es kann nicht angehen, dass nun die Rosinen herausgepickt und verlagert werden sollen.
Ich wundere mich, dass es nicht zu Gesprächen mit dem Wirtschaftsministerium des Landes Schleswig-Holstein gekommen ist. Sowohl Ministerpräsident Carstensen als auch der SPD-Landesvorsitzende Stegner hatten auf diese Möglichkeit hingewiesen.

