Der Kreis Rendsburg-Eckernförde entstand bei der Gebietsreform 1970 durch Zusammenlegung der Kreise Rendsburg und Eckernförde sowie einiger Gemeinden des Kreises Plön. Er ist der größte Kreis Schleswig-Holsteins. Zum Gebiet des Kreises gehören 162 Gemeinden und die vier Städte Rendsburg, Eckernförde, Büdelsdorf und Nortorf. Hier leben rund 273.000 Menschen. Im August 2009 betrug die Arbeitslosenquote 6,5 Prozent, 0,7 Prozent mehr als im Vorjahr.
Getreidefelder und Viehweiden prägen im Kreis auch heute noch das Bild der Landschaft. 70 Prozent der Fläche von Rendsburg-Eckernförde werden landwirtschaftlich genutzt. Aber der äußere Eindruck täuscht über den Wandel hinweg, der in den vergangenen Jahrzehnten vor sich gegangen ist. Nur knapp 2000 Erwerbstätige sind noch in der Landwirtschaft tätig. Vor allem in den Gebieten, die für den Tourismus genutzt werden, ist die Landwirtschaft für viele nur noch ein Nebenerwerb.
55 km Ostseeküste mit Sandstränden und Steilküsten, die drei Naturparks Aukrug, Hüttener Berge und Westensee, Heide- und Moorlandschaften mit vielen seltenen Tierarten, ausgedehnte Wälder und 38 Seen machen den Kreis Rendsburg-Eckernförde für Naherholung und Tourismus attraktiv.
Handel, Gewerbe und Industrie sind immer noch in Rendsburg zu Hause. Bedingt durch den Nord-Ostseekanal siedelten sich hier zahlreiche Werften an. Heute noch bedeutend sind die Nobiskrug-Werft, früher eine Tochter von HDW, 2008 verkauft an Eagle River Capital Ltd. aus Guernsey, mit 400 Beschäftigten, und die Kröger-Werft in Schacht-Audorf bei Rendsburg, eine Tochter der Bremer Lürssen-Gruppe, mit 250 Beschäftigten. Die Krise des deutschen Schiffbaus erzeugt aber immer wieder Sorgen um die Erhaltung der Arbeitsplätze.
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