Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


Themen

Jugendpolitik

Für die Jugendpolitik gibt es keine allgemein gültige Definition. Die SPD-Bundestagsfraktion sieht die Jugendpolitik als ganz eigenes Politikfeld – aber gleichzeitig auch als Querschnittsaufgabe. Deshalb will die SPD die Jugendpolitik stärker vernetzen mit anderen Bereichen wie der Bildungs-, Gesundheits-, Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik.

Die Jugend ist eine spezielle Phase der Orientierung und der Herausbildung der eigenen Persönlichkeit. Die Anforderungen an die heutige junge Generation sind durch gesellschaftliche, ökonomische und demografische Veränderungen gestiegen. Mit einer eigenständigen Jugendpolitik wollen wir den besonderen Bedürfnissen von Jugendlichen Rechnung tragen.

Jugendliche haben ein Recht darauf, sich zu entwickeln, zu entfalten und auszuprobieren. Sie brauchen auch Freiräume, damit sie ihren Interessen nachgehen oder sich engagieren können. Das stärkt ihr Selbstbewusstsein und auch ihre Möglichkeiten, sich verantwortungsvoll in der Gesellschaft einzubringen.

In den vergangenen Jahren hat die Jugendpolitik im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ein Schattendasein gefristet, das wollen wir auf Bundesebene wieder ändern. Auch vor Ort ist eine starke Jugendpolitik wichtig: Notwendig sind ausreichende Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, eine gute Jugendarbeit und Beteiligungsmöglichkeiten.

Mit unserer Jugendpolitik wollen wir die Jugendlichen begleiten und ihnen dabei helfen, selbständig zu werden. Und zwar als politischer Bürger, als lernender Mensch, als Konsument, als künftig Erwerbsfähiger, als künftigen Familienmensch. Wir wollen, dass alle Jugendlichen – und zwar unabhängig von ihrer sozialen Herkunft dazu befähigt werden, unabhängig zu werden. Dabei sind Teilhabe, Integration und Bildung wichtige Voraussetzungen. Um diese Voraussetzungen zu schaffen und sinnvoll zu gestalten, muss es eine Politik geben, die die Bedürfnisse der Jugendlichen berücksichtigt. Dabei müssen wir alle Jugendlichen im Blick haben – unabhängig vom Geschlecht, von der Herkunft oder dem sozialen Hintergrund.

Eine Zusammenarbeit mit den Jugendverbänden ist uns SPD-Fachpolitikern bei unserer politischen Arbeit besonders wichtig. Aus der Praxis kommen wichtige Hinweise für Probleme, Lösungswege und Rahmenbedingungen, die wir womöglich ändern müssen. Deshalb trifft sich die SPD-Arbeitsgruppe Familie, Senioren, Frauen und Jugend regelmäßig mit Vertretern der Verbände.


Politik der Bundesregierung beschneidet Chancen Jugendlicher

11.08.2010
Anlässlich des Internationalen Tags der Jugend am 12. August erklären die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks und der stellvertretende Sprecher Sönke Rix: Ob gescheiterter Bildungsgipfel, geplante Einschnitte bei der Arbeitsmarktförderung junger Menschen oder drohende Kürzungen im sozialen Bereich – die Politik der Bundesregierung beschneidet die Chancen von Jugendlichen.


Positionspapier zur Zukunft der Jugendfreiwilligendienste

20.05.2010
Unsere Eckpunkte für einen Ausbau der Jugendfreiwilligendienste


Olle Kamellen beim Zivildienst

18.05.2010
Am Montag Abend hat sich die Koalition nach langem Hin und Her endlich in Sachen Wehr- und Zivildienst geeinigt. Dieser Streit wurde lange unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung, dafür aber umso erbitterter geführt.


Haushaltsdebatte zum Etat des Bundesfamilienministeriums

18.03.2010
Redebeitrag von Sönke Rix (SPD) - Parlamentsfernsehen - Web-TV


Schlechter Start in der Jugendpolitik

11.11.2009
Rede von Sönke Rix im Deutschen Bundestag


Europäische Jugendpolitik

15.10.2009
Die Jugend steht zunehmend im Fokus der nationalen und der europäischen Politik. Denn für die zukünftige Gestaltung der EU müssen auch und insbesondere die Wünsche, Hoffnungen und Interessen der jungen Menschen mit in die Arbeit der Politiker einbezogen werden. Durch Fördermaßnahmen und Aktivitäten der Europäischen Union werden derzeit grenzübergreifende Jugendarbeit und der Jugendaustausch von ca. 75 Millionen jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren gefördert und unterstützt.


Wahlalter: Jugendliche sollen mitentscheiden

06.05.2009
Die Jugend steht zunehmend im Fokus der nationalen und der europäischen Politik. Denn für die zukünftige Gestaltung der EU müssen auch und insbesondere die Wünsche, Hoffnungen und Interessen der jungen Menschen mit in die Arbeit der Politiker einbezogen werden. Durch Fördermaßnahmen und Aktivitäten der Europäischen Union werden derzeit grenzübergreifende Jugendarbeit und der Jugendaustausch von ca. 75 Millionen jungen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren gefördert und unterstützt.
Zur aktuellen Diskussion über die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei Landtags-, Bundestags- und Europawahlen erklären die jugendpolitische Sprecherin Caren Marks und der Berichterstatter für Jugendbeteiligung Sönke Rix:




Sönke Rix

Aktuell

Verbot der HDJ bestätigt

01.09.2010
Richtig so! Die Ziele der HDJ richteten sich eindeutig gegen unsere verfassungsmäßige Ordnung. Die Bestätigung des Verbots durch das Bundesverwaltungsgericht ist folgerichtig.


Pflichtdienste-Vorschlag ist absurd

27.08.2010
Zu den Vorschlägen der Unions-Politiker Müller und Koch, einen allgemeinen Pflichtdienst für Männer und Frauen einzuführen, erklären die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, und der Berichterstatter für Freiwilligendienste, Sönke Rix: Die Diskussion innerhalb der Union um den Wehr- und Zivildienst wird immer absurder. Ein allgemeiner Pflichtdienst ist nicht nur verfassungswidrig, sondern auch kontraproduktiv für das bürgerschaftliche Engagement.




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