Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


Funktionen

Sprecher der Arbeitsgruppe Strategien gegen Rechtsextremismus

Neben den Ausschuss-Arbeitsgruppen in der Bundestagsfraktion der SPD gibt es bestimmten Themenbereichen zugeordnete Arbeitsgruppen. In diesen themenbezogenen Arbeits- und Querschnittsgruppen werden spezielle Themen besonders intensiv behandelt. Diese Behandlung geht über die Befassung in einen parlamentarischen Ausschuss hinaus. Dazu zählt auch die Arbeitsgruppe Strategien gegen Rechtsextremismus.

Im Rahmen meiner Funktion als Sprecher dieser Arbeitsgruppe trete ich insbesondere für die folgenden Forderungen unserer Fraktion ein:

Wir Sozialdemokrat(-Inn)en wollen in Bund, Ländern und Kommunen eine stärkere finanzielle Verantwortung für die Finanzierung von Programmen der Demokratieentwicklung. Wir brauchen:

  1. Eine institutionelle Förderung der Arbeit für Demokratieentwicklung und gegen Rechtsextremismus muss dem Bund ermöglicht werden, um demokratische Alltagskulturen und Konfliktlösungskompetenzen in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und staatlichen Institutionen zu stärken. Die SPD schlägt dafür die Errichtung einer Stiftung gegen Rechtsextremismus auf Bundesebene vor.

  2. Wolfgang Tiefensee hat als damaliger Bundesverkehrsminister und Beauftragter auf den Ausbau Ost bereits ein Millionenprogramm aufgelegt, das unter anderem das Entstehen von sozialen Brennpunkten in großen Städten zum Ziel hatte. Dieses ist von der neuen Bundesregierung aber nicht umgesetzt worden.

  3. Eine Unterstützung gut arbeitender Projektstrukturen wie Mobile Beratungsteams und Opferberatungsstellen, statt neue Strukturen zu schaffen, die durch die Einbeziehung von Polizei und Verfassungsschutz die Hemmschwellen erhöhen

  4. Bundesweit spezialisierte Beratungsstellen für die Opfer rechter Gewalt.

  5. Die Einbindung von erfahrenen zivilgesellschaftlichen Akteuren bei der Ausgestaltung einer längerfristig angelegten Bundesförderung.

  6. Eine kontinuierliche Begleitforschung und Evaluation der Projekte und Initiativen gegen Rechtsextremismus.

  7. Einen bundesweiten Transfer der bisher entwickelten Qualitätsstandards der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und Gewalt. Dazu ist die Förderung einer bundesweiten zivilgesellschaftlichen Koordination nötig, die den Austausch und die Weiterentwicklung von Qualitätsstandards sichern hilft.

  8. Ein Verbot der NPD. Die NPD ist eine Partei, die den Nationalsozialismus offen verherrlicht und eine aggressiv-kämpferische Grundhaltung gegenüber unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung aufweist. Deshalb muss das Verbot der NPD angestrebt werden.

Konsequent für eine gesellschaftliche Demokratieoffensive steht nur die Sozialdemokratie. In den vergangenen zehn Jahren haben wir auf diesem Weg wichtige Meilensteine gesetzt. Unsere Demokratie kann sich gerade in diesem Themenfeld keine Rückschritte leisten!

Lesen Sie nachfolgend Beiträge die sich mit dem Thema "Rechtsextremismus" befassen. Alle Pressemitteilungen der Arbeitsgruppe Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion können Sie hier einsehen.


RSS

Vermeidbare Irritationen

24.04.2013
Die Vergabe der Presseplätze für den NSU-Prozess hat ein beachtliches mediales Echo gefunden. Das Prioritätsprinzip, auch „Windhundverfahren“ genannt, hatte zunächst dazu geführt, dass so gut wie keine ausländischen und vor allem keine türkischen und griechischen Medienvertreter einen Platz für den Prozess erhalten hatten.


EXIT endlich langfristig sichern

21.03.2013
In den letzten Tagen hat sich die finanzielle Situation um die Aussteigerinitiative EXIT immer mehr zugespitzt.


Konsequent für Demokratie und Freiheit

20.03.2013
Der Jahrestag des "Ermächtigungsgesetzes" mahnt alle Demokratinnen und Demokraten jedes Jahr aufs Neue, dass wir nicht nachlassen dürfen in unserem Engagement für Demokratie und Freiheit.


Kein Platz für Nazis

20.03.2013
Neue Broschüre der SPD Bundestagsfraktion erschienen
Die neue Broschüre der SPD-Bundestagsfraktion fasst kurz und knapp wichtige Informationen rund um das Thema Rechtsextremismus in Deutschland zusammen.


NSU-Terror: Unerträgliches Schwarze-Peter-Spiel beim Thüringer Verfassungsschutz

21.02.2013
Das unerträgliche Schwarze-Peter-Spiel geht weiter. Heute hat der frühere Vizepräsident des Thüringer Verfassungsschutzes Peter-Jörg Nocken versucht uns weiszumachen, in seinem Amt sei alles prima gelaufen. Das allein war schon schwer erträglich.


NSU-Untersuchungsausschuss trifft Bundespräsident Gauck

31.01.2013
Bundespräsident Joachim Gauck hat die Mitglieder des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Terror des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) am 29. Januar zum Gespräch empfangen.


Argumente "Rechtsextremismus in Deutschland"

18.01.2013
Neue Broschüre der SPD-Bundestagsfraktion erschienen
In der neuen Broschüre der SPD-Bundestagsfraktion finden Sie Daten und Fakten, Argumente und Ansprechpartner rund ums Thema Rechtsextremismus.


Transparenz und Offenheit sind unsere wichtigsten Werkzeuge

13.12.2012
Der Untersuchungsausschuss zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) hat in diesem Jahr für viele Schlagzeilen gesorgt und etliche wichtige Versäumnisse der Behörden offengelegt. Sebastian Edathy, der Ausschussvorsitzende, Eva Högl, Obfrau der SPD-Fraktion, und Sönke Rix, ebenfalls Mitglied im U-Ausschuss, blicken auf ihre Arbeit im Jahr 2012 zurück.


"Gar nichts ist passiert!"

23.11.2012
Sönke Rix im Deutschen Bundestag zum Einzelplan 17 - Haushalt des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Regierung setzt Abbrucharbeiten beim Kampf gegen Rechtsextremismus fort

22.11.2012
Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP bietet den Projekten gegen Rechtsextremismus keinerlei Perspektive für 2014 und hat jede Anschlussfinanzierung bei den Haushaltsberatungen unterbunden.




Rechte Spalte

Aktuell

Vertrauensverlust

23.05.2013
Seit wann war klar, dass der Drohnen Deal des Systems Euro Hawk platzen wird? Wer wusste wann von den Zulassungsschwierigkeiten? Und wie lange noch wäre die Öffentlichkeit getäuscht worden, wenn die SPD im Bundestag nicht durch hartnäckige Fragen das Bundesverteidigungsministerium unter Druck gesetzt hätte?


Weichen für eine politische Lösung stellen

13.05.2013
Kein Tag vergeht ohne neue Schreckensmeldungen aus Syrien. Immer wieder mahnt Außenminister Westerwelle zurecht zur Zurückhaltung, wenn es um die Frage einer militärischen Intervention oder um Waffenlieferungen an die syrischen Rebellen geht. Seiner Forderung nach einer „politischen Lösung, einem demokratischen Neuanfang sowie dem Ende der Gewalt von Staatschef Baschar al-Assad gegen sein eigenes Volk“, kann man nur zustimmen.




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