Funktionen
Sprecher der Arbeitsgruppe Rechtsextremismus
Neben den Ausschuss-Arbeitsgruppen in der Bundestagsfraktion der SPD gibt es bestimmten Themenbereichen zugeordnete Arbeitsgruppen. In diesen themenbezogenen Arbeits- und Querschnittsgruppen werden
spezielle Themen besonders intensiv behandelt. Diese Behandlung geht
über die Befassung in einen parlamentarischen Ausschuss hinaus. Dazu zählt auch die Arbeitsgruppe Rechtsextremismus.
Im Rahmen meiner Funktion als Sprecher der Arbeitsgruppe trete ich insbesondere für die folgenden Forderungen unserer Fraktion ein:
Wir Sozialdemokrat(-Inn)en wollen in Bund, Ländern und Kommunen eine
stärkere finanzielle Verantwortung für die Finanzierung von Programmen
der Demokratieentwicklung. Wir brauchen:
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Eine institutionelle Förderung der Arbeit für Demokratieentwicklung
und gegen Rechtsextremismus muss dem Bund ermöglicht werden, um
demokratische Alltagskulturen und Konfliktlösungskompetenzen in
Zivilgesellschaft, Wirtschaft und staatlichen Institutionen zu stärken.
Die SPD schlägt dafür die Errichtung einer Stiftung gegen
Rechtsextremismus auf Bundesebene vor.
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Wolfgang Tiefensee hat als damaliger Bundesverkehrsminister und
Beauftragter auf den Ausbau Ost bereits ein Millionenprogramm
aufgelegt, das unter anderem das Entstehen von sozialen Brennpunkten in
großen Städten zum Ziel hatte. Dieses ist von der neuen Bundesregierung
aber nicht umgesetzt worden.
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Eine Unterstützung gut arbeitender Projektstrukturen wie Mobile
Beratungsteams und Opferberatungsstellen, statt neue Strukturen zu
schaffen, die durch die Einbeziehung von Polizei und Verfassungsschutz
die Hemmschwellen erhöhen
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Bundesweit spezialisierte Beratungsstellen für die Opfer rechter Gewalt.
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Die Einbindung von erfahrenen zivilgesellschaftlichen Akteuren bei
der Ausgestaltung einer längerfristig angelegten Bundesförderung.
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Eine kontinuierliche Begleitforschung und Evaluation der Projekte und Initiativen gegen Rechtsextremismus.
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Einen bundesweiten Transfer der bisher entwickelten
Qualitätsstandards der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus und
Gewalt. Dazu ist die Förderung einer bundesweiten
zivilgesellschaftlichen Koordination nötig, die den Austausch und die
Weiterentwicklung von Qualitätsstandards sichern hilft.
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Ein Verbot der NPD. Die NPD ist eine Partei, die den
Nationalsozialismus offen verherrlicht und eine aggressiv-kämpferische
Grundhaltung gegenüber unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung
aufweist. Deshalb muss das Verbot der NPD angestrebt werden.
Konsequent für eine gesellschaftliche Demokratieoffensive steht nur
die Sozialdemokratie. In den vergangenen zehn Jahren haben wir auf
diesem Weg wichtige Meilensteine gesetzt. Unsere Demokratie kann sich
gerade in diesem Themenfeld keine Rückschritte leisten!
Lesen Sie nachfolgend Beiträge die sich mit dem Thema "Rechtsextremismus" befassen. Alle Pressemitteilungen der Arbeitsgruppe Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion können
Sie hier einsehen.
Verbot der HDJ bestätigt
01.09.2010
Richtig so! Die Ziele der HDJ richteten sich eindeutig gegen unsere verfassungsmäßige Ordnung. Die Bestätigung des Verbots durch das Bundesverwaltungsgericht ist folgerichtig.
Storch Heinar darf weiterfliegen
12.08.2010
Das Urteil des Nürnberger Landgerichts im Rechtsstreit zwischen Thor Steinar und einer Initiative gegen Rechtsextremismus, die die Persiflage „Storch Heinar“ auf den Markt gebracht hat, begrüße ich ausdrücklich.
Skandal: Nazi-Parolen in der Jungen Union Baden-Württemberg
03.06.2010
Zu der „Eislinger Erklärung“ müssen der baden-württembergische CDU-Chef Mappus und der Bundesvorsitzende der Jungen Union Mißfelder Stellung nehmen und sich sofort und ausdrücklich klar davon distanzieren. Es ist ein Skandal, dass dies noch nicht passiert
Für Demokratie heißt: Gemeinsam gegen Rechtsextremismus
11.05.2010
Rechtsextremismus ist ein frontaler Angriff auf unsere Demokratie. Nazis sprechen bestimmten Menschengruppen das universale Recht auf Freiheit, Sicherheit und persönliche Entfaltung ab.
Respekt vor Thierse
05.05.2010
Die Kritik an Bundestagvizepräsident Wolfgang Thierse durch Bundesinnenminister Thomas de Maiziere und Bundesfamilienministerin Kristina Schröder ist scheinheilig und völlig verfehlt.
Köhler im Kriminalisierungswahn
28.01.2010
Zu den Plänen der Bundesfamilienministerin Kristina Köhler, ab 2011 generell alle Initiativen, die in ihrem Kampf gegen Rechtsextremismus gefördert werden, vom Verfassungsschutz überprüfen zu lassen, erklären MdB Sönke Rix, Sprecher der AG Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion und MdB Daniela Kolbe:
Rückschlag bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus
20.01.2010
Die gestrigen Hausdurchsuchungen bei den Organisatoren des Widerstandes gegen den Neonaziaufmarsch am 13. Februar in Dresden sind nicht nachvollziehbar. „Die Kriminalisierung des demokratischen Protestes passt zur neuen Handschrift der schwarz-gelben Bundesregierung und der neuen Strategie der Familienministerin.“, so der Bundestagsabgeordnete und Sprecher der SPD-Arbeitsgruppe Rechtsextremismus Sönke Rix.
Nicht nachlassen beim Kampf gegen Rechtsextremismus
07.12.2009
Zu den Ankündigungen der neuen Bundesjugendministerin Köhler, die Programme gegen Rechtsextremismus auf den Prüfstand zu stellen, erklären die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks und der Sprecher der Arbeitsgruppe Rechtsextremismus Sönke Rix:
Es wäre fatal, die vom Rechtsextremismus ausgehende Gefahr zu verharmlosen und entsprechende Mittel zur Bekämpfung rechtsextremer Tendenzen zu kürzen. Ankündigungen der neuen Bundesjugendministerin, die Programme gegen Rechtsextremismus neu ausrichten zu
Sönke Rix Sprecher der Arbeitsgruppe Rechtsextremismus
04.12.2009
In dieser Legislaturperiode plant die neue Bundesregierung, diese Mittel zukünftig nicht mehr ausschließlich für den Kampf gegen Rechtsextremismus, sondern auch gegen Links- und islamischen Extremismus einzusetzen.
Das hält Sönke Rix für den falschen Weg: "So gefährlich alle Formen von Extremismus sind, so unterschiedlich sind sie in der Art, wie sie zu bekämpfen sind. Deshalb müssen wir darum kämpfen, dass die Arbeit gegen den Rechtsextremismus nicht in der allgemeinen Extremismusarbeit untergeht."
Schlechter Start in der Jugendpolitik
11.11.2009
Rede von Sönke Rix im Deutschen Bundestag