Themen
Zivildienst
Der Zivildienst ist nicht nur als ein Wehrersatzdienst anzusehen, sondern hat besondere sozialpolitische und jugendpolitische Bedeutung. Das Engagement und der Dienst junger Menschen im sozialen Bereich kommt nicht nur der Gesellschaft zugute, sondern auch dem Dienstleistenden selbst. Junge Männer, die ihren Zivildienst ableisten, sollen dadurch keine Nachteile erfahren, sondern zusätzliche Qualifikationen für ihren zukünftigen Lebensweg erwerben.
Als Berichterstatter meiner Fraktion für den Zivildienst setze ich mich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Familienausschuss für eine Neuausrichtung des Zivildienstes als Lerndienst ein.
Am Anfang des Dienstes soll eine qualifizierte und fachliche Einweisung von mehreren Tagen in den neuen Arbeitsbereich der Zivildienstleistenden stattfinden, um ihnen ein qualifizierteres Arbeiten zu ermöglichen. Außerdem soll der Zivildienst stärker auf die individuellen Bedürfnisse der jungen Männer ausgerichtet werden, um ihre Stärken zu fördern. Durch qualitativ bessere Lehrgänge soll den Dienstleistenden die Möglichkeit gegeben werden, sich für den späteren Berufseinstieg fit zu machen.
Am Schluss sollen sie außerdem ein qualifiziertes Arbeitszeugnis bekommen. Die durch den Zivildienst erworbenen berufspraktischen und theoretischen Kenntnisse sollen leichter für eine folgende Ausbildung angerechnet werden können.
Weitere Informationen zum Thema Zivildienst sind auf der Internetpräsenz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abzurufen.
Pflichtdienste-Vorschlag ist absurd
27.08.2010
Zu den Vorschlägen der Unions-Politiker Müller und Koch, einen allgemeinen Pflichtdienst für Männer und Frauen einzuführen, erklären die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, und der Berichterstatter für Freiwilligendienste, Sönke Rix:
Die Diskussion innerhalb der Union um den Wehr- und Zivildienst wird immer absurder. Ein allgemeiner Pflichtdienst ist nicht nur verfassungswidrig, sondern auch kontraproduktiv für das bürgerschaftliche Engagement.
Neue Pläne zum Zivildienst sind Unsinn
23.08.2010
Zum Vorschlag der Bundesfamilienministerin, einen „freiwilligen Zivildienst“ einzuführen, erklärt der stellvertretende familienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Berichterstatter für Zivildienst, Sönke Rix:
Die Verkürzung des Zivildienstes, die freiwillige Verlängerung und jetzt ein sogenannter freiwilliger Zivildienst: Die Bundesfamilienministerin tut im Moment alles, um junge Männer, die Vertreter der Einsatzstellen und die Gesellschaft zu verunsichern.
Wege aus der Sackgasse
08.07.2010
Für freiwillige Dienste in Bundeswehr und Gesellschaft -
Von Rainer Arnold und Sönke Rix
Wirrwarr um den Wehrdienst
16.06.2010
Mit den Stimmen der Koalitionsabgeordneten wird am Donnerstag dieser Woche vermutlich das „Wehrrechtsänderungsgesetz 2010“ verabschiedet. Damit wird die Wehrpflicht von neun auf sechs Monate verkürzt, automatisch verkürzt sich damit auch der Zivildienst auf sechs Monate. Zusätzlich regelt das Gesetz, dass Zivildienstleistende ihren Dienst nach den sechs Monaten noch einmal um bis zu sechs Monate verlängern können.
Olle Kamellen beim Zivildienst
18.05.2010
Am Montag Abend hat sich die Koalition nach langem Hin und Her endlich in Sachen Wehr- und Zivildienst geeinigt. Dieser Streit wurde lange unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung, dafür aber umso erbitterter geführt.
Endlich Klarheit schaffen!
23.04.2010
Wieder ist eine Sitzungswoche des Bundestags vergangen und die Regierungskoalition aus Union und FDP hat immer noch kein Konzept vorgelegt, wie sie mit der zeitlichen Reduzierung des Wehrdienstes und der damit einhergehenden Verkürzung des Zivildienstes umgehen will.
Die jungen Männer, die Einsatzstellen und die Träger brauchen aber Planungssicherheit.
Schwarz-gelbe Pläne zum Wehr- und Zivildienst konzeptionslos
04.03.2010
In den letzten Tagen wurde offenbar: Die schwarz-gelbe Koalition hat kein Konzept für ihre im Koalitionsvertrag vereinbarte Verkürzung des Wehrdienstes. Dass damit auch eine Verkürzung des Zivildienstes einhergeht, wurde anscheinend nicht bedacht.
Keine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes
19.02.2010
Zu den Überlegungen der CDU/CSU, eine freiwillige Verlängerung des Zivildienstes zu ermöglichen, erklärt der zuständige Berichterstatter der SPD-Bundestagsfraktion Sönke Rix:
Keine Verlängerung des Zivildienstes
09.02.2010
Wir bleiben beim Nein!
Schon in der vergangenen Legislaturperiode hat die Union versucht, die Dauer des Zivildienstes auf freiwilliger Basis zu verlängern. Die SPD-Bundestagsfraktion war damals gegen eine solche Verlängerung und sie ist auch weiterhin dagegen.
Schlechter Start in der Jugendpolitik
11.11.2009
Rede von Sönke Rix im Deutschen Bundestag