Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


Themen

Zivildienst

Der Zivildienst ist nicht nur als ein Wehrersatzdienst anzusehen, sondern hat besondere sozialpolitische und jugendpolitische Bedeutung. Das Engagement und der Dienst junger Menschen im sozialen Bereich kommt nicht nur der Gesellschaft zugute, sondern auch dem Dienstleistenden selbst. Junge Männer, die ihren Zivildienst ableisten, sollen dadurch keine Nachteile erfahren, sondern zusätzliche Qualifikationen für ihren zukünftigen Lebensweg erwerben.

Als Berichterstatter meiner Fraktion für den Zivildienst setze ich mich zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Familienausschuss für eine Neuausrichtung des Zivildienstes als Lerndienst ein.

Am Anfang des Dienstes soll eine qualifizierte und fachliche Einweisung von mehreren Tagen in den neuen Arbeitsbereich der Zivildienstleistenden stattfinden, um ihnen ein qualifizierteres Arbeiten zu ermöglichen. Außerdem soll der Zivildienst stärker auf die individuellen Bedürfnisse der jungen Männer ausgerichtet werden, um ihre Stärken zu fördern. Durch qualitativ bessere Lehrgänge soll den Dienstleistenden die Möglichkeit gegeben werden, sich für den späteren Berufseinstieg fit zu machen.

Am Schluss sollen sie außerdem ein qualifiziertes Arbeitszeugnis bekommen. Die durch den Zivildienst erworbenen berufspraktischen und theoretischen Kenntnisse sollen leichter für eine folgende Ausbildung angerechnet werden können.

Weitere Informationen zum Thema Zivildienst sind auf der Internetpräsenz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend abzurufen.


RSS

Zu kurz gesprungen

11.04.2011
Am Freitag wird aller Voraussicht nach das Gesetz zur Einführung eines Bundesfreiwilligendienstes den Bundesrat passieren.


Keine Doppelstrukturen!

23.02.2011
Die Bundesregierung hat beschlossen, die Wehrpflicht und damit auch den Zivildienst auszusetzen. Es wird auf absehbare Zeit keinen Pflichtdienst mehr geben. Im Grundsatz finde ich diese Entscheidung gut, nicht zuletzt weil ein Pflichtdienst und damit die Vergeudung von wertvoller Zeit heute kaum noch zu rechtfertigen ist, wo es doch zunehmend darum geht, schnell und gut Schule und Studium oder Berufsausbildung abzuschließen, um möglichst früh auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.


Zeugnis dilettantischer Regierungsarbeit

09.11.2010
Mitte November wird der CDU-Parteitag über die Aussetzung der Wehrpflicht entscheiden. Diese Entscheidung wird offenkundig erhebliche Konsequenzen für den Zivildienst haben. In Schleswig-Holstein gibt es 1.519 Zivildienststellen, u.a. bei den großen Wohlfahrtsverbänden wie AWO, Caritas und Rotes Kreuz. Eine „soziale Katastrophe“, wie sie jetzt von vielen befürchtet wird, wird durch den Wegfall des Zivildienstes nicht eintreten. Gleichwohl steht auch fest: Die Aufgaben, die momentan die „Zivis“ übernehmen, müssen auch in Zukunft übernommen werden.


Koalitionäre führen unsinnigen Streit um Zivildienst

27.09.2010
Der von der Regierung angekündigte sogenannte „Herbst der Entscheidungen“ ging wieder einmal mit einem heftigen Krach einher. Zwar versuchte man bei einigen Themen – wie der Hartz IV-Reform – Einigkeit zu demonstrieren, doch in einem anderen Punkt ging es heiß her: Der von Familienministerin Schröder vorgeschlagene freiwillige Zivildienst kam bei ihrer Landeskollegin Haderthauer gar nicht gut an.


Mit freiwilligem Zivildienst setzt Ministerin Schröder aufs völlig falsche Pferd

14.09.2010
Die anstehende Umstrukturierung bei Wehr- und Zivildienst wollen wir als Chance zur Stärkung der Zivilgesellschaft nutzen. Wir setzen auf einen konsequenten Ausbau der Freiwilligendienste.


Pflichtdienste-Vorschlag ist absurd

27.08.2010
Zu den Vorschlägen der Unions-Politiker Müller und Koch, einen allgemeinen Pflichtdienst für Männer und Frauen einzuführen, erklären die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Caren Marks, und der Berichterstatter für Freiwilligendienste, Sönke Rix: Die Diskussion innerhalb der Union um den Wehr- und Zivildienst wird immer absurder. Ein allgemeiner Pflichtdienst ist nicht nur verfassungswidrig, sondern auch kontraproduktiv für das bürgerschaftliche Engagement.


Neue Pläne zum Zivildienst sind Unsinn

23.08.2010
Zum Vorschlag der Bundesfamilienministerin, einen „freiwilligen Zivildienst“ einzuführen, erklärt der stellvertretende familienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Berichterstatter für Zivildienst, Sönke Rix: Die Verkürzung des Zivildienstes, die freiwillige Verlängerung und jetzt ein sogenannter freiwilliger Zivildienst: Die Bundesfamilienministerin tut im Moment alles, um junge Männer, die Vertreter der Einsatzstellen und die Gesellschaft zu verunsichern.


Wege aus der Sackgasse

08.07.2010
Für freiwillige Dienste in Bundeswehr und Gesellschaft - Von Rainer Arnold und Sönke Rix


Wirrwarr um den Wehrdienst

16.06.2010
Mit den Stimmen der Koalitionsabgeordneten wird am Donnerstag dieser Woche vermutlich das „Wehrrechtsänderungsgesetz 2010“ verabschiedet. Damit wird die Wehrpflicht von neun auf sechs Monate verkürzt, automatisch verkürzt sich damit auch der Zivildienst auf sechs Monate. Zusätzlich regelt das Gesetz, dass Zivildienstleistende ihren Dienst nach den sechs Monaten noch einmal um bis zu sechs Monate verlängern können.
1 Kommentar

Olle Kamellen beim Zivildienst

18.05.2010
Am Montag Abend hat sich die Koalition nach langem Hin und Her endlich in Sachen Wehr- und Zivildienst geeinigt. Dieser Streit wurde lange unterhalb der öffentlichen Wahrnehmung, dafür aber umso erbitterter geführt.




Soenke2015

Aktuell

Starkes Engagement verdient Respekt und Anerkennung

04.12.2017
Der 5. Dezember ist der Internationale Tag des Ehrenamtes. Die SPD-Bundestagsfraktion möchte diesen Tag nutzen, um „Danke“ zu sagen.


Besuch aus dem Norden im Deutschen Bundestag

29.11.2017
Gestern besuchte mich – organisiert durch das Bundespresseamt – eine Gruppe interessierter Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis.




Alle aktuellen Meldungen

 

Alle aktuellen Termine

Navigation

A+ A-

Aktuelles