Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


Themen

Familienpolitik

Familienpolitik, Seniorenpolitik, Frauenpolitik und Jugendpolitik – diese Politikfelder verbergen sich hinter dem Kürzel FSFJ – haben für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten einen hohen Stellenwert. Dass es sich dabei um wichtige Politikfelder handelt, wurde besonders in den letzten zwei Legislaturperioden deutlich: In denen wurden neue Gesetze verabschiedet und weitreichende Entscheidungen gefällt, die die gesamte Gesellschaft betreffen und verändern werden.

Eine moderne und sozial gerechte Familienpolitik ist für Familien und ihre Kinder, Jugendliche und Senioren entscheidend, aber auch wichtig für die zukünftige Entwicklung unseres Landes. Wir wollten und wollen weg von einer einseitig auf die Erhöhung von Geldtransfers an Familien ausgerichteten Politik, hin zu einem sinnvollen Zusammenspiel aus Infrastruktur, Zeit und Geld. Dazu sind der Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen und Ganztagsschulen, das Elterngeld, die flexible Elternzeit und die steuerliche Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten wichtige Bausteine, die von Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten entwickelt und umgesetzt wurden.  

Seit Januar 2014 bin ich Sprecher in der SPD-Bundestagsfraktion für dieses wichtige Themenfeld und ich freue mich, dass wir nun mit Manuela Schwesig auch eine Bundesfamilienministerin haben, die Bewegung in dieses Feld bringt. 

Zwei große Projekte, die klar unsere sozialdemokratische Handschrift tragen, nimmt sie jetzt in Angriff. Zum einen das ElterngeldPlus, das jungen Eltern mehr Flexibilität und Partnerschaftlichkeit ermöglicht. Zukünftig soll es mehr Elterngeldmonate für solche Paare geben, die sich die Aufgaben in Beruf und Familie untereinander aufteilen. Eltern, die in Teilzeit arbeiten, werden 24 Monate plus vier Partnerschaftsmonate Elterngeld beziehen und so ihren Einkommensverlust ausgleichen können. Das gilt auch für Alleinerziehende. 

Gleichzeitig wird die Elternzeit flexibilisiert. Das bedeutet: Statt wie bisher zwölf Monate können nun 24 Monate Elternzeit zwischen dem dritten und achten Lebensjahr eines Kindes genommen werden. Meilensteine im Leben eines Kindes, wie etwa die Einschulung, können so intensiv begleitet werden.

Zum anderen haben Manuela Schwesig und Heiko Maas Leitlinien für eine Geschlechterquote in Aufsichtsräten vorgelegt. Die Quote ist nicht nur ein weiterer Schritt zur Umsetzung der Gleichberechtigung der Geschlechter, sondern davon profitieren auch Unternehmen: Studien zeigen, dass gemischt geführte Unternehmen wirtschaftlicher arbeiten als männlich dominierte Firmen. Zusätzlich werden die Unternehmen als Arbeitgeber für Frauen attraktiver, denn sie werden einen Kulturwandel durchmachen, der auch Frauen auf den unteren Hierarchieebenen den Aufstieg leichter machen wird. Wir müssen jetzt daran arbeiten, dass diese Leitlinien auch in ein Gesetz münden.

Weitere Themen, die uns in diesem Jahr beschäftigen werden, sind der Kita-Ausbau und die Qualität der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Auch das Thema Entgeltgleichheit steht jetzt auf der Agenda. Frauen in Deutschland verdienen im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer. Um dem wirksam zu begegnen, werden wir mehr Transparenz herstellen und mit den Tarifpartnern eine Initiative starten. 

Natürlich können wir mit der Union nicht unser komplettes SPD-Regierungsprogramm umsetzen. Das wussten wir bereits vor den Koalitionsverhandlungen. Umso erfreulicher ist, dass wir einige wichtige sozialdemokratische Projekte durchsetzen konnten und diese in diesem Jahr Formen annehmen.  



Das Elterngeld Plus kommt

21.03.2014

Die heute von Manuela Schwesig vorgestellten Eckpunkte zum Elterngeld Plus ermöglichen jungen Eltern mehr Flexibilität und Partnerschaftlichkeit. Zukünftig gibt es mehr Elterngeldmonate für solche Paare, die sich die Aufgaben in Beruf und Familie untereinander aufteilen. Damit werden die Wünsche vieler junger Familien erfüllt.

Die Erfolgsgeschichte des Elterngeldes wird fortgesetzt – Manuela Schwesig hat sich dieser Aufgabe angenommen und einen großen Wurf geschafft, der die Wünsche junger Eltern nachhaltig unterstützt. Die neuen Regelungen ermöglichen die Kombination aus mehr Partnerschaftlichkeit, besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie mehr Flexibilität. So sehen die Eckpunkte zum Elterngeld Plus vor, dass Eltern, die in Teilzeit arbeiten, 24 Monate plus vier Partnerschaftsmonate Elterngeld beziehen können und so ihren Einkommensverlust ausgleichen können. Das gilt auch für Alleinerziehende. Bisher waren bei Teilzeitarbeit nur die klassischen zwölf Monate Elterngeldbezug plus zwei Partnerschaftsmonate möglich.

Wenn Eltern vier Monate oder länger gleichzeitig das Elterngeld Plus beziehen, erhalten sie diese Leistung sogar noch vier Monate länger – dann greift der neue Partnerschaftsbonus.

Die Flexibilisierung der Elternzeit bedeutet, dass statt wie bisher zwölf Monate nun 24 Monate Elternzeit zwischen dem dritten und achten Lebensjahr eines Kindes genommen werden können. Meilensteine im Leben eines Kindes, wie etwa die Einschulung, können so intensiv begleitet werden.

Zeit ist das wichtigste Gut für junge Familien, und Zeit muss man sich leisten können. Denn weniger Arbeitszeit bedeutet leider auch weniger Familieneinkommen. Deshalb haben Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der letzten Großen Koalition dafür gesorgt, dass es für frischgebackene Eltern eine Einkommensersatzleistung gibt. Das Elterngeld ist seitdem eine Erfolgsgeschichte, die mit dem Elterngeld Plus nun fortgesetzt wird.

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Kommentare:

Kommentar von Thomas Bauer am 23.09.2014 um 12:20 (Website)

Eine gute Entwicklung, die man beobachten kann, denn ohne eine finanzielle Hilfe werden sich immer mehr Menschen gegen eine eigene Familie entscheiden. Das Elterngeld Plus gibt hier einfach mehr Unterstützung, um Familie und Beruf unter einem Hut zu bekommen.

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Soenke2015

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Das Elterngeld Plus kommt

21.03.2014

Die heute von Manuela Schwesig vorgestellten Eckpunkte zum Elterngeld Plus ermöglichen jungen Eltern mehr Flexibilität und Partnerschaftlichkeit. Zukünftig gibt es mehr Elterngeldmonate für solche Paare, die sich die Aufgaben in Beruf und Familie untereinander aufteilen. Damit werden die Wünsche vieler junger Familien erfüllt.

Die Erfolgsgeschichte des Elterngeldes wird fortgesetzt – Manuela Schwesig hat sich dieser Aufgabe angenommen und einen großen Wurf geschafft, der die Wünsche junger Eltern nachhaltig unterstützt. Die neuen Regelungen ermöglichen die Kombination aus mehr Partnerschaftlichkeit, besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie mehr Flexibilität. So sehen die Eckpunkte zum Elterngeld Plus vor, dass Eltern, die in Teilzeit arbeiten, 24 Monate plus vier Partnerschaftsmonate Elterngeld beziehen können und so ihren Einkommensverlust ausgleichen können. Das gilt auch für Alleinerziehende. Bisher waren bei Teilzeitarbeit nur die klassischen zwölf Monate Elterngeldbezug plus zwei Partnerschaftsmonate möglich.

Wenn Eltern vier Monate oder länger gleichzeitig das Elterngeld Plus beziehen, erhalten sie diese Leistung sogar noch vier Monate länger – dann greift der neue Partnerschaftsbonus.

Die Flexibilisierung der Elternzeit bedeutet, dass statt wie bisher zwölf Monate nun 24 Monate Elternzeit zwischen dem dritten und achten Lebensjahr eines Kindes genommen werden können. Meilensteine im Leben eines Kindes, wie etwa die Einschulung, können so intensiv begleitet werden.

Zeit ist das wichtigste Gut für junge Familien, und Zeit muss man sich leisten können. Denn weniger Arbeitszeit bedeutet leider auch weniger Familieneinkommen. Deshalb haben Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in der letzten Großen Koalition dafür gesorgt, dass es für frischgebackene Eltern eine Einkommensersatzleistung gibt. Das Elterngeld ist seitdem eine Erfolgsgeschichte, die mit dem Elterngeld Plus nun fortgesetzt wird.

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