Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


Themen

Minderheiten

Nationale Minderheiten sind Gruppen deutscher Staatsangehöriger, die im Bundesgebiet traditionell - teilweise seit Jahrhunderten - heimisch sind und in ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten leben. Sie unterscheiden sich vom Mehrheitsvolk durch eigene Sprache, Kultur und Geschichte, also eigene Identität.

Bund, Länder sowie zahlreiche Kommunen unterstützen die Angehörigen der nationalen Minderheiten durch viele Maßnahmen bei der Bewahrung ihrer kulturellen Identität. Nur beispielhaft seien hier Förderung von Kindergärten, Schulen und Instituten, finanzielle und beratende Hilfe bei der Verbandsarbeit, Aufstellen von zweisprachigen Orts- und Straßenschildern genannt.

Schleswig-Holstein ist das einzige Land in der Bundesrepublik Deutschland, in dem drei alteingesessene nationale Minderheiten (autochthone Minderheiten) leben.

Die dänische Minderheit im Landesteil Schleswig umfasst ca. 50.000 Menschen.

Die friesische Volksgruppe, die im Kreis Nordfriesland an der Westküste mit den vorgelagerten Inseln sowie auf der Insel Helgoland lebt, umfasst auch ca. 50.000 Menschen. Sie fühlen sich von der Abstammung und vom Selbstverständnis her als Nordfriesen.

Die ca. 5000 Sinti und Roma können bereits auf eine lange Tradition ihrer Anwesenheit in Schleswig-Holstein zurückblicken.

Im benachbarten Dänemark  leben in Nordschleswig bzw. in dem Gebiet des früheren Amtes Soenderjylland dazu noch etwa 15.000 Menschen, die sich zur deutschen Volksgruppe bekennen.

SPD setzt mehr Geld für Friesen und Südschleswiger durch

13.11.2014

Die  Beschlüsse zum Bundeshaushalt 2015 zeigen: Die SPD nimmt die Anliegen der nationalen Minderheiten in Schleswig-Holstein ernst. Schon am 08. Oktober hat der Haushaltsausschuss eine Erhöhung um 40.000 € für die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) beschlossen und die von Bundesinnenminister de Maizière vorgeschlagene Kürzung um 350.000 € bei der deutschen Minderheit in Dänemark rückgängig gemacht. Nun wird nach langen Verhandlungen auch die wichtige Arbeit, die die Organisationen der friesischen und dänischen Minderheit in Deutschland leisten, gestärkt und vom Bund finanziell besser unterstützt.

Der Sydslesvigsk Forening ist mit rund 15.000 Mitgliedern der wichtigste Kulturverein der dänischen Minderheit, vertritt ihre Interessen, organisiert Kulturveranstaltungen und fördert die dänische Sprache und Kultur in Schleswig-Holstein. Er erhält nun 150.000 € statt der von der Bundesregierung angesetzten 117.000 € Bundeszuschuss für Investitionen. Gerade angesichts des 60. Jubiläums der Bonn-Kopenhagener Erklärungen im Jahr 2015 und den damit anstehenden Feiern der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark ist diese Erhöhung ein richtiges und wichtiges Zeichen!

Für die friesische Volksgruppe steigen die Zuschüsse von 300.000 € auf nun 360.000 €, wovon vor allem das Nordfriisk Institut profitieren wird. Das Nordfriisk Institut ist der Garant für Pflege, Erhalt und Erforschung der friesischen Sprache und Kultur. Es treibt nicht nur die wissenschaftliche Forschung voran, sondern unterstützt auch die ehrenamtliche Arbeit vieler engagierter Menschen in der Region. Durch die jetzt vom Haushaltsausschuss beschlossene Mittelerhöhung kann es diese Arbeit gesichert fortsetzen.
Mit den heutigen Beschlüssen machen wir klar: Die SPD-Abgeordneten im Bund stehen für eine kontinuierliche und verlässliche Unterstützung der Minderheiten in Schleswig-Holstein – nicht nur durch Reden, sondern durch Taten!

Trackback-URL RSS-Feed

Schlagwörter: Koalition Minderheiten

Kommentar eintragen:

Vorname:
Nachname*:
Email:
Website:
Kommentar*:
Sicherheitscode*: CAPTCHA Image
 

Kommentare:

Noch keine Kommentare vorhanden.

Trackbacks:

Noch keine Trackbacks vorhanden.



Soenke2015

Aktuell

SPD setzt mehr Geld für Friesen und Südschleswiger durch

13.11.2014

Die  Beschlüsse zum Bundeshaushalt 2015 zeigen: Die SPD nimmt die Anliegen der nationalen Minderheiten in Schleswig-Holstein ernst. Schon am 08. Oktober hat der Haushaltsausschuss eine Erhöhung um 40.000 € für die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) beschlossen und die von Bundesinnenminister de Maizière vorgeschlagene Kürzung um 350.000 € bei der deutschen Minderheit in Dänemark rückgängig gemacht. Nun wird nach langen Verhandlungen auch die wichtige Arbeit, die die Organisationen der friesischen und dänischen Minderheit in Deutschland leisten, gestärkt und vom Bund finanziell besser unterstützt.

Der Sydslesvigsk Forening ist mit rund 15.000 Mitgliedern der wichtigste Kulturverein der dänischen Minderheit, vertritt ihre Interessen, organisiert Kulturveranstaltungen und fördert die dänische Sprache und Kultur in Schleswig-Holstein. Er erhält nun 150.000 € statt der von der Bundesregierung angesetzten 117.000 € Bundeszuschuss für Investitionen. Gerade angesichts des 60. Jubiläums der Bonn-Kopenhagener Erklärungen im Jahr 2015 und den damit anstehenden Feiern der freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Dänemark ist diese Erhöhung ein richtiges und wichtiges Zeichen!

Für die friesische Volksgruppe steigen die Zuschüsse von 300.000 € auf nun 360.000 €, wovon vor allem das Nordfriisk Institut profitieren wird. Das Nordfriisk Institut ist der Garant für Pflege, Erhalt und Erforschung der friesischen Sprache und Kultur. Es treibt nicht nur die wissenschaftliche Forschung voran, sondern unterstützt auch die ehrenamtliche Arbeit vieler engagierter Menschen in der Region. Durch die jetzt vom Haushaltsausschuss beschlossene Mittelerhöhung kann es diese Arbeit gesichert fortsetzen.
Mit den heutigen Beschlüssen machen wir klar: Die SPD-Abgeordneten im Bund stehen für eine kontinuierliche und verlässliche Unterstützung der Minderheiten in Schleswig-Holstein – nicht nur durch Reden, sondern durch Taten!

Schlagwörter:



Alle aktuellen Meldungen

 

Alle aktuellen Termine

Navigation

A+ A-

Aktuelles