Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


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Minderheiten

Nationale Minderheiten sind Gruppen deutscher Staatsangehöriger, die im Bundesgebiet traditionell - teilweise seit Jahrhunderten - heimisch sind und in ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten leben. Sie unterscheiden sich vom Mehrheitsvolk durch eigene Sprache, Kultur und Geschichte, also eigene Identität.

Bund, Länder sowie zahlreiche Kommunen unterstützen die Angehörigen der nationalen Minderheiten durch viele Maßnahmen bei der Bewahrung ihrer kulturellen Identität. Nur beispielhaft seien hier Förderung von Kindergärten, Schulen und Instituten, finanzielle und beratende Hilfe bei der Verbandsarbeit, Aufstellen von zweisprachigen Orts- und Straßenschildern genannt.

Schleswig-Holstein ist das einzige Land in der Bundesrepublik Deutschland, in dem drei alteingesessene nationale Minderheiten (autochthone Minderheiten) leben.

Die dänische Minderheit im Landesteil Schleswig umfasst ca. 50.000 Menschen.

Die friesische Volksgruppe, die im Kreis Nordfriesland an der Westküste mit den vorgelagerten Inseln sowie auf der Insel Helgoland lebt, umfasst auch ca. 50.000 Menschen. Sie fühlen sich von der Abstammung und vom Selbstverständnis her als Nordfriesen.

Die ca. 5000 Sinti und Roma können bereits auf eine lange Tradition ihrer Anwesenheit in Schleswig-Holstein zurückblicken.

Im benachbarten Dänemark  leben in Nordschleswig bzw. in dem Gebiet des früheren Amtes Soenderjylland dazu noch etwa 15.000 Menschen, die sich zur deutschen Volksgruppe bekennen.

Vor Ort in Rendsburg

23.08.2017

Gemeinsam mit Kai Dolgner und der SPD-Kreistagsfraktion habe ich gestern zwei Einrichtungen in Rendsburg besucht.

Zunächst haben wir eine Führung im Jüdischen Museum gemacht und uns über die Entwicklung der Museumsarbeit informiert. Ich war von den Ausstellungen zur jüdischen Geschichte und über das jüdische Leben in Schleswig-Holstein sehr beeindruckt und wünsche dem Museum weiterhin viel Erfolg!

Jüdisches Museum 1

Jüdisches Museum 2

Im Anschluss waren wir im Kulturzentrum Hohes Arsenal. Dort haben wir mit  Vertreterinnen und Vertretern der Volkshochschule und der Diakonie über ihre Arbeit im Bereich Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen gesprochen. Für die Integrationsprozesse braucht man Geld, Personal und vor allem Zeit. Für alle drei Komponenten werde ich mich auch weiterhin einsetzen.

Hohes Arsenal

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Soenke2015

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Vor Ort in Rendsburg

23.08.2017

Gemeinsam mit Kai Dolgner und der SPD-Kreistagsfraktion habe ich gestern zwei Einrichtungen in Rendsburg besucht.

Zunächst haben wir eine Führung im Jüdischen Museum gemacht und uns über die Entwicklung der Museumsarbeit informiert. Ich war von den Ausstellungen zur jüdischen Geschichte und über das jüdische Leben in Schleswig-Holstein sehr beeindruckt und wünsche dem Museum weiterhin viel Erfolg!

Jüdisches Museum 1

Jüdisches Museum 2

Im Anschluss waren wir im Kulturzentrum Hohes Arsenal. Dort haben wir mit  Vertreterinnen und Vertretern der Volkshochschule und der Diakonie über ihre Arbeit im Bereich Integration von Zuwanderern und Flüchtlingen gesprochen. Für die Integrationsprozesse braucht man Geld, Personal und vor allem Zeit. Für alle drei Komponenten werde ich mich auch weiterhin einsetzen.

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