Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


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Bundesfreiwilligendienst: Zickzack-Kurs statt Gesamtkonzept

01.08.2011

Zu den aktuellen Meldungen zum Bundesfreiwilligendienst erklären die familienpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Caren Marks sowie der stellvertretende familienpolitische Sprecher Sönke Rix:

Die niedrigen Bewerberzahlen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) sind keine Überraschung. Diesen Dienst hat die schwarz-gelbe Bundesregierung hektisch als Lückenfüller für den wegfallenden Zivildienst konzipiert. Seine gesetzliche Grundlage ist mit der heißen Nadel gestrickt, so dass wesentliche rechtliche Fragen im Bundesfreiwilligendienst nicht geregelt sind. Das sorgt für Unsicherheit bei Trägern, Einsatzstellen und Freiwilligen.

Im Gegensatz dazu erfreuen sich die jahrzehntelang etablierten Dienste Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) nach wie vor großer Beliebtheit. Nach monatelangem Hin und Her beim Bundesfreiwilligendienst setzt die Bundesregierung in der Sommerpause ihren Zickzack-Kurs fort: Um den neuen Dienst zu stärken, will das Ministerium nun, dass die FSJ- und FÖJ-Plätze zum Teil zu Plätzen im Bundesfreiwilligendienst umgewandelt werden. Das ist reine Trickserei, um die schlechte Regierungsarbeit zu vertuschen. Die bereits bestehenden Freiwilligendienste werden so geschwächt.

Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert das Fehlen eines Gesamtkonzepts zur Stärkung des FSJ und FÖJ sowie zur Gewinnung von mehr Fachkräften für soziale Berufe. Eine Stärkung der Zivilgesellschaft - wie sie das Ministerium fortwährend beteuerte - sieht anders aus. 

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