Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


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SPD Rendsburg Eckernförde begrüßt die Weiterentwicklung des Schulsystems

20.02.2010

Die Schleswig-Holsteiner Bürgerinnen und Bürger haben sich deutlich für eine Weiterentwicklung unseres Schulsystems entschieden.

 "Wenn nicht einmal 5 Prozent der Wahlberechtigten für den Erhalt von reinen Realschulen sind, dann ist ihre Zeit endgültig abgelaufen", so Sönke Rix, MdB, Kreisvorsitzender der SPD RD-Eck. 

Die SPD Rendsburg-Eckernförde freut sich sehr über die bestehende Akzeptanz für die neuen Schulformen. Wie bei der Einrichtung der Gemeinschaftschulen - deren Anzahl zur Zeit schon die der Gymnasien in Schleswig-Holstein übertrifft - haben die Menschen auch hier ein deutliches Votum gegen das 3-gliedrige-Schulsystem abgegeben.

Eine isolierte Schulform wie eine eigenständige Real- oder Hauptschule ist nicht im Sinne der Menschen. Vielmehr wollen gerade die Eltern, dass ihren Kindern alle Möglichkeiten offen stehen, sich optimal zu entwickeln und die Kompentenzen für ihr Leben und ihren Beruf zu erwerben.

"Dies bedeutet natürlich nicht, dass die Realschullehrerinnen und Realschullehrer nicht mehr gebraucht werden. Wir möchten ihre speziellen Fähigkeiten und Kompentenzen weiterhin zum Wohle der Kinder und Jugendlichen nutzen und in die neuen Schulen integrieren", so Ulf Daude, Mitglied des SPD Kreisvorstandes und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Bildung (AfB) RD-Eck: "Der Realschulabschluss bleibt auch in den neuen Schulformen als qualifizierter Schulabschluss erhalten. Die Wege dahin werden aber ohne Qualitätsverlust offener.".

Wir werden weiter daran arbeiten, alle Schulen in Schlewig-Holstein zu Gemeinschaftschulen weiter zu entwickeln. Es muss gewährleistet sein, dass auch in ländlichen Regionen für alle Kindern die Möglichkeit besteht, nach der Grundschule auf eine Gemeinschaftsschule zu wechseln. Aus unserer Sicht muss daher mittelfristig in mindestens jedem zweiten Amt eine Gemeinschaftsschule bis Klasse 10 entstehen.

"Warum sollten auch nicht alle Kinder und Jugendlichen die Chance auf eine gymnasiale Ausbildung haben?", ist für Ulf Daude die grundlegende Frage:
"Entscheidet muss die Motivation und Leistungsbereitschaft sein, auf keinen Fall aber der Wohnort oder das soziale Umfeld".

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Schlagwörter: Jugend Bildung Gemeinschaftsschule

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