Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


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Handfestes Signal aus Brüssel

14.11.2012

Zur Entscheidung der EU-Kommission, eine Frauenquote für börsennotierte Unternehmen vorzuschreiben, erklärt der stellvertretende familienpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Sönke Rix:

Ich freue mich, dass die Justizkommissarin Viviane Reding sich innerhalb der EU-Kommission durchsetzen und ihren Gesetzentwurf einbringen konnte. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass bis 2020 die rund 5000 börsennotierten Firmen in der EU ihre Aufsichtsratsposten zu 40 Prozent mit Frauen besetzen müssen. Nun bleibt zu hoffen und darauf zu drängen, dass Europaparlament und EU-Ministerrat dem Gesetzentwurf zustimmen.

Dies kann allerdings nur ein erster Schritt sein. Die SPD hat eine verbindliche, gesetzliche Quote von mindestens 40 Prozent nicht nur für Aufsichtsräte sondern auch für Vorstände beschlossen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf haben wir Anfang dieses Jahres in den Bundestag eingebracht.

Dabei geht es uns nicht allein darum, dass viele hochqualifizierte Frauen in Deutschland zukünftig nicht mehr an die sogenannte „gläserne Decke“ stoßen, sondern auch um die Veränderung von Strukturen. Denn Geschlechtervielfalt in der Unternehmensführung hat Studien zufolge positive Auswirkungen auf die Unternehmenskultur, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und nicht zuletzt auch auf den Erfolg eines Unternehmens.

Leider hat Bundesfamilienministerin Schröder mit der sogenannten Flexi-Quote nur eine untaugliche Regelung auf den Weg gebracht, die nicht zum Erfolg führen wird. Umso mehr freue ich mich über das handfeste Signal aus Brüssel!

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