Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


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Sönke Rix zum stellvertretenden familienpolitischen Sprecher gewählt

27.11.2009

Am Dienstag wurde der Rendsburg-Eckernförder Abgeordnete Sönke Rix von seiner Fraktion zum stellvertretenden Sprecher für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gewählt. Ganz aktuell hat er in dieser Funktion unter anderem die Debatte zum Betreuungsgeld zu bestreiten: "Geld dafür zu zahlen, wenn die Kinder keine Kita oder Krippe besuchen, schafft falsche Anreize", so Rix.


Schwarz-Gelb plant, ab 2013 monatlich 150 Euro an Familien zu zahlen, die unter dreijährige Kinder zu Hause betreuen. Der Koalitionsvertrag nennt auch die Möglichkeit von Bildungsgutscheinen statt Geldleistungen.

Sönke Rix warnt davor, durch Geldzahlung oder Gutscheinausgabe letztendlich die Kinder vom Besuch einer Kindestagsstätte fernzuhalten, die dort die wichtige Gemeinschaft mit anderen Kindern erleben und Defizite bei der Sprachkompetenz mindern könnten.

Der SPD-Politiker weist auf den Widerspruch hin: "Einerseits drängt die schwarz-gelbe Koalition mit Integrationsverträgen auf die Beherrschung der deutschen Sprache, andererseits ermuntert sie die Eltern durch das geplante Betreuungsgeld, ihre Kinder nicht in eine Kita zu schicken. Gerade dort könnten die Kinder aber sprachlich gefördert werden."

In der letzten Legislaturperiode habe die Union noch gemeinsam mit der SPD 4 Milliarden Euro Bundesmittel auf den Weg gebracht, um den Ausbau der Kinderbetreuung voranzutreiben. Nun betreibe sie gegenteilige Politik, so Rix.

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