Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


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Acht Punkte für eine bessere Unterstützung für Alleinerziehende

23.04.2010

In Deutschland leben rund 1,6 Millionen Eltern, die ihre Kinder allein erziehen. Zumeist sind das Frauen. Für die müssen wir endlich vernünftige Familienpolitik machen. In 8 Punkten stellen wir vor, wie wir die Rahmenbedingungen für Alleinerziehende verbessern wollen, denn sie sind in besonderer Weise auf die Unterstützung von Staat und Gesellschaft angewiesen.

Alle Probleme – ob es um die Diskriminierung von Frauen am Arbeitsmarkt oder um die mangelhafte Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht – spitzen sich bei Alleinerziehenden besonders zu.

Trotzdem wäre es verfehlt, Alleinerziehende und ihre Kinder als soziale Problemgruppe wahrzunehmen. Alleinerziehende leisten täglich mehr als andere, um ihren Alltag zu organisieren. Sie sind Leistungsträgerinnen und Leistungsträger unserer Gesellschaft. Ihnen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen, ist eine zentrale gesellschaftspolitische Aufgabe.

Die SPD hat in den letzten Jahren bereits viele Verbesserungen auch für Alleinerziehende durchsetzen können. Trotzdem besteht weiterhin Handlungsbedarf.

So vielfältig die Lebenslagen von Alleinerziehenden und ihrer Kinder sind, so vielfältig sind ihre Bedürfnisse und Wünsche. Politik für Alleinerziehende kann dem nur durch einen umfassenden Ansatz gerecht werden, der verschiedene Handlungsfelder miteinander verknüpft – Kinderbetreuung, Arbeitsvermittlung, gute Arbeit, Bildung und Qualifizierung, gezielte finanzielle Unterstützung. Politik für Alleinerziehende ist Querschnittspolitik, die an verschiedenen Punkten ansetzen muss. Gerade Alleinerziehende brauchen einen passenden Mix aus zeitlicher Flexibilität, finanzieller Unterstützung und bedarfsgerechter Infrastruktur.

Alleinerziehende brauchen nicht nur politische Erklärungen, sondern tatsächliche Unterstützung im Alltag, aus der unmittelbaren Umgebung in der sie leben, von den Unternehmen und Betrieben, in denen sie arbeiten – und von der Politik.

Die schwarz-gelbe Regierungskoalition hat keinen gesellschaftspolitischen Gestaltungsanspruch. Ihr Programm erschöpft sich in einer klientelorientierten Steuerpolitik, die die ohnehin Privilegierten in unserer Gesellschaft beschenkt und Bund, Ländern und Kommunen die finanziellen Spielräume entzieht, die sie brauchen, um unsere Gesellschaft gerechter und lebenswerter zu machen.

Für uns ist klar: Politik muss sich nach der Lebenswirklichkeit richten. Politik muss gute Gesetze und gute Rahmenbedingungen für die Lebenswirklichkeit schaffen und nicht umgekehrt. Alleinerziehende haben mehr Sorgen und Ängste vor Arbeitslosigkeit, Armut und Einsamkeit als andere. Wir wollen sie nicht alleine lassen. Kein Kind und keine Familie darf zurück bleiben.

Weitere Informationen unter:  SPD.de

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Schlagwörter: Alleinerziehende Kinderbetreuung

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