Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


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Landesgruppe trifft Arbeitsagentur Nord

12.10.2018

Im Vorwege der Plenarsitzung am 11.10. 2018 war es den schleswig-holsteinischen Landesgruppenmitglieder der SPD-Bundestagsfraktion Bettina Hagedorn, Gabriele Hiller-Ohm, Ernst Dieter Rossmann, Mathias Stein und mir ein Anliegen, Frau Haupt-Koopmann und Herrn Volker Lenke von der Arbeitsagentur Nord zu einem Gespräch zu empfangen.

Wir befassten uns insbesondere mit der Vermeidung und dem Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit. Gerade die strukturell verfestigte Arbeitslosigkeit gilt es zu durchbrechen. Lohnkostenzuschüsse sollen helfen, Langzeitarbeitslose den Einstieg in ein dauerhaftes, unbefristetes Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen. Als Problem stellte Frau Haupt-Koopmann heraus, dass Arbeitgeber nach 2,5 Jahren verpflichtet sind, diese unbefristet einzustellen. Daher sei es schwierig manche Arbeitgeber für die Einstellung Langzeitarbeitsloser zu begeistern. Vor diesem Hintergrund warb Frau Haupt-Koopmann dafür, Ausnahmetatbestände für Arbeitgeber zu schaffen und auch die Lohnkostenzuschüsse für Einzugliedernde auf 75% durchgängig anzuheben.
Ich kann diesen Punkt nachvollziehen und habe darüber hinaus deutlich gemacht, dass erst einmal die bereits vorhandenen Instrumente erstmal wirksam werden müssen.

Es wurde der Wunsch der Arbeitsagentur deutlich, dass bei der Arbeitsqualifizierung 3 Jahre statt bislang 2 finanziert werden sollen, insbesondere bei den Erziehern und Erzieherinnen, um mehr Fachkräfte zu gewinnen. Ich kann die Forderung vor dem Hintergrund eines kommenden Rechtsanspruchs auf Ganztagesbetreuung in der Kita und den noch weiter steigenden Bedarfen verstehen und unterstütze das Grundansinnen.

Insgesamt habe mich durch den Austausch darin bestätigt gesehen, dass für Ungelernte eine Ausbildung das „A und O“ ist. Sie stellt den Ausgangspunkt für eine Eingliederung in den Arbeitsmarkt dar, da neben den Fachkenntnissen vor allem essentielle Grundkenntnisse vermittelt werden, die im weiteren Erwerbsleben immer wieder gebraucht werden, auch wenn die spätere Tätigkeit von der ursprünglichen Ausbildung abweicht. Daher: Hauptsache Ausbildung!

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