Sönke Rix Bundestagsabgeordneter für den Kreis Rendsburg-Eckernförde


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Abzug der Marine aus dem Norden

26.10.2011

1800 Dienstposten – so stark war die Marine noch bis gestern in den Standorten Flensburg, Mürwik, Glücksburg und Hürup. Nach der Vorstellung des Verteidigungsministers de Maiziere (CDU) wird es in Zukunft im Kreis Schleswig-Flensburg und der Stadt Flensburg kein Flottenkommando mehr geben.

Das Flottenkommando in Glücksburg wird aufgelöst. Hier endet damit eine über 100-jährige Tradition. Wirtschaftlich ist diese Entscheidung für den Norden des Kreises ein Schlag ins Genick.

Kropp und Jagel, beides Luftwaffenstandorte kamen jedoch ohne blaues Auge davon. Hier bleibt die Dienstpostenstärke in vollem Umfang erhalten und erhöht sich sogar leicht.

Schleswig-Holstein ist bedauerlicherweise besonders stark betroffen von der Standortreform. Anscheinend hat die schwarz-gelbe Landesregierung in Berlin kein Gewicht. Bund und Land sind jetzt in der Pflicht, die betroffenen Gemeinden und Regionen mit Kompensations- und Konversionsmaßnahmen zu unterstützen.

Insgesamt stellt sich aber die Frage nach dem generellen Sinn der Bundeswehrstrukturreform bei gleichzeitigem starken Personalabbau. Die SPD-Bundestagsfraktion hat sich noch zu Zeiten von Verteidigungsminister Guttenberg gegen dessen Pläne ausgesprochen. Eine Strukturänderung mit einem geordneten Ausstieg aus der Wehrpflicht ohne die Verwerfungen in den sozialen Diensten wäre möglich gewesen. Leider war Schwarz-Gelb nicht in der Lage, unseren vernünftigen und konsistenten Konzepten zu folgen.

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