Die Glorreichen 17 – Ziele für eine nachhaltige Entwicklung

Mit der im Jahr 2015 verabschiedeten Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft unter dem Dach der Vereinten Nationen zu 17 globalen Zielen für eine bessere Zukunft verpflichtet. Leitbild der Agenda 2030 ist es, weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren.

Bild: Team Rix

Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte. Dabei unterstreicht die Agenda 2030 die gemeinsame Verantwortung aller Akteure: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft – und jedes einzelnen Menschen.

Von den insgesamt 17 Zielen liegen mir zwei besonders am Herzen: Bildung gewährleisten – für alle. Inklusiv, gleichberechtigt, hochwertig und lebenslang (Ziel 4). Weltweit haben Millionen Menschen keinen Zugang zu einer angemessenen Bildung. Menschen mit Behinderungen sind davon besonders betroffen. Auch heute noch können viele Menschen weder lesen noch schreiben. Sie haben dadurch weniger Chancen in unserer globalisierten Welt, der soziale Aufstieg wird ihnen erschwert. Dabei ist Bildung ein elementares Menschenrecht. Sie befähigt Menschen, ihre politische, kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation zu verbessern.

Außerdem müssen wir endlich den Klimawandel effektiv bekämpfen (Ziel 13). Extremwetterereignisse wie Dürren oder Überschwemmungen, der Anstieg des Meeresspiegels und die Erwärmung der Ozeane sind nur einige Folgen des globalen Klimawandels. Schon heute müssen Menschen deshalb ihre Heimat verlassen. Der Klimawandel ist eine der größten globalen Herausforderungen der Menschheit. Er gefährdet die Zukunftsperspektiven weltweit und birgt große Risiken für Frieden und Stabilität. Damit wir die globale Erwärmung möglichst auf unter 1,5 Grad Celsius begrenzen können, sind umgehend abgestimmte Maßnahmen aller Länder notwendig.