Engagierte sind das Fundament der Zivilgesellschaft

Ehrenamt ist immer freiwillig und selbstbestimmt. Niemand wird dazu gezwungen oder verpflichtet. Das ist die Stärke der Millionen von Engagierten in unserem Land.

Bild: Andreas Amann

Zum Jahresbeginn veranstaltete die SPD-Bundestagsfraktion den Kongress Engagement 2030 im Reichstag. Der Einladung folgten über 200 ehrenamtlich Engagierte aus allen Teilen Deutschlands und aus allen denkbaren Bereichen ehrenamtlichen Engagements. Nach der Begrüßung von Svenja Stadler und einem Grußwort der Familienministerin Franziska Giffey, bekräftigte auch der Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich die Wichtigkeit von Engagement unserer bunten Zivilgesellschaft als stützende Säule unserer demokratischen Gesellschaft.

Ehrenamtlich Engagierte kräftigen unsere Demokratie durch ihr tägliches Handeln und stärken sie von innen.

Im Engagement wird Demokratie von- und miteinander gelernt und gelebt. Das ist der Kern einer lebendigen und verantwortungsbewussten Zivilgesellschaft.

 

Die Politik darf dabei nicht untätig bleiben. Doch wie kann Engagementpolitik im Jahr 2030 aussehen und vor welchen Herausforderungen stehen die Engagierten bis dahin?

Die Experten für die Beantwortung dieser Fragen  finden sich unter den Engagierten selbst.  Was erwarten Sie von der Politik? Welche Schwerpunkte, sei es in den Bereichen Migration und Diversity, Engagement im ländlichen Raum, in der Demokratieförderung oder bei neuen Engagementmöglichkeiten, müssen in den nächsten Jahren gesetzt und welche Ziele sollten dabei erreicht werden? Diese Themen wurden in den World Café Runden besprochen und diskutiert. In der von mir begleiteten Runde wurde deutlich, dass es Aufgabe der Politik ist, vorhandene Strukturen zu stärken und Ehrenamtliche während der Ausübung ihres Engagements zu unterstützen und zu schützen.

Für mich ist klar: Die Politik muss mit Engagierten, Verbänden und Vereinen im Gespräch bleiben. Und das werden wir tun!